Scheiss Loser
Unglaublich, einfach zum Kotzen. Da plötzlich, ein bisschen Alkohol, schon lässt man sich auf jeden Scheiss ein, will einfach zu viel von allem und hat das Gefühl, das sei nun eine Entschuldigung um “verwirrt” zu sein und die wichtigen Dinge einfach mal noch ein bisschen weiter über die Kante hinauszuschieben. Aber ich hab doch so wenig geschlafen, aber ich denk doch die ganze Zeit an das vorher, aber ich bin doch sowieso die ganze Zeit in Vorfreude auf heute Abend, aber ich hab doch schon so lange nicht mehr mit dieser Person geredet, …; da kann ich mich doch nicht konzentrieren…
Einfach weil es ein bisschen kompliziert aussieht, ein bisschen langweilig, ein bisschen mühsam… Da muss man mal denken, muss sich auseinandersetzen, muss suchen, ein bisschen dranbleiben; aber das ist ja alles zu doof, wird prokrastiniert bis zum geht nicht mehr. Dabei ist’s ja kein Unding, es tut nicht weh, wirklich schwierig ist es auch nicht, man müsste sich einfach mal ein bisschen reinbeissen. Es ist nicht wie auf eine Matheprüfung lernen, eher wie ein Deutschaufsatz, und das hat doch im Endeffekt sogar noch Spass gemacht, auch wenn es etwas mühsam war, oder etwa nicht?
Irgendwann muss Schluss sein. Manchmal muss man sich den Druck nunmal einreden oder sich einfach zwingen. Man könnte es als Bussübung formulieren. Du hast gesündigt, jetzt schreib endlich dein Essay und such dir einen Job. Und zehn Vater Unser. Amen.
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- Veröffentlicht:
- 9. Januar 2011 / 16:02
- Kategorie:
- Gedanken schweifen, konfusiert
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